Erdbeerhaut

Hautzustände

Erdbeerhaut? – So kannst Du Erdbeer-Beine loswerden!

FACES OF FEY | Zuletzt aktualisiert: 05.04.2026 | Lesezeit ca. 4 min

Das Wichtigste in Kürze:

Erdbeerhaut kennen vor allem Frauen und sie kommt leider vermehrt im Sommer vor. Warum? Das erfährst Du in diesem Blogbeitrag. Außerdem klären wir noch die Frage „Was hilft gegen Erdbeerbeine?“ und zeigen, wie Du Deine Beine richtig rasierst, um diese effektiv vorzubeugen.

Erdbeerhaut? – So kannst Du Erdbeer-Beine loswerden!

Erdbeerhaut kennen vor allem Frauen — und sie kommt leider vermehrt im Sommer vor. Warum das so ist, was wirklich hilft und wie Du Deine Beine richtig rasierst, um Erdbeerbeine effektiv vorzubeugen, erfährst Du hier.

Was ist Erdbeerhaut?

Erdbeerhaut erinnert — wie der Name schon sagt — vom Aussehen her an die roten kleinen Früchte. Die Oberfläche von Erdbeeren ist mit winzigen Samen übersät, die wie kleine „Pickelchen" aussehen.

Dieses Hautproblem wird auch als Erdbeerbeine (strawberry legs) bezeichnet, weil es sehr oft an den Beinen vorkommt. Dabei handelt es sich um kleine rote Punkte auf der Haut an den Beinen — diese können heller oder dunkler sein, aber oft ist die Haut an den betroffenen Stellen sehr rau.

Achtung

Erdbeerhaut wird zwar meistens synonym zu Reibeisenhaut verwendet, jedoch ist es nicht ganz dasselbe. Reibeisenhaut ist eine Erkrankung der Haarfollikel (Verhornungsstörung) und stellt ein dauerhaftes Problem dar. In diesem Blogbeitrag kannst Du mehr darüber lesen.

Erdbeerbeine

Erdbeerhaut: Ursachen

Erdbeerhaut entsteht, wenn sich Sebum (Talg) oder abgestorbene Hautschüppchen in den Haarfollikeln sammeln und diese verstopfen. Gelangen dann Bakterien in die verstopfte Pore, kommt es zu einer Entzündung — die sich in den typischen kleinen, roten Punkten äußert. Besonders drei Faktoren sorgen dafür, dass Erdbeerhaut häufig vorkommt:

  • Genetik: Produziert die Haut zu viel Talg und verhornt zusätzlich leicht, verstopfen die Poren schneller und der Talg kann schlechter abfließen — eine ideale Ausgangssituation für Erdbeerhaut.
  • Rasur: Häufiges Rasieren kann das Problem verstärken, denn dadurch wird die Haut gereizt und Haarfollikel können sich leichter entzünden. Auch zu wenig Pflege nach der Rasur ist oft ein Grund für die Entstehung von Erdbeerbeine.
  • Schwitzen: Vor allem im Sommer schwitzen wir mehr. Schweiß kann in Verbindung mit Reibung von eng sitzender Kleidung zusätzliche Reizung auf der Haut erzeugen und so zu Erdbeerhaut nach der Rasur führen.

Was tun gegen Erdbeerbeine?

Nachdem die Ursachen bekannt sind, stellt sich die Frage: Was hilft wirklich? Neben der korrekten Haarentfernung gibt es noch einige andere Dinge, die sehr gut gegen dieses lästige Hautproblem helfen:

Ein Peeling für die Beine

Ein Bein-Peeling ist wirklich ein Gamechanger, wenn man seine Erdbeerbeine loswerden will. Mit einem Peeling kann man die Haut von überschüssigem Talg und abgestorbenen Hautschuppen befreien, Poren verstopfen seltener und auch Verhornungsstörungen werden gebessert.

Chemische Peelings mit AHA oder BHA sind hier klar die bessere Wahl — mechanische Peelings mit Schleifpartikeln peelen nicht nur schlechter, sondern können die Haut sogar verletzen. Für Verhornungsstörungen wie bei Erdbeerhaut sind vor allem AHA-Peelings geeignet.

Achtung

Um Erdbeerbeine mit einem Peeling vorzubeugen, muss dieses regelmäßig ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden. Direkt vor oder nach der Rasur sollte man aber keine aktiven Wirkstoffe wie AHA oder BHA verwenden — ein paar Stunden Abstand sind wichtig. Man kann zum Beispiel abends ein chemisches Peeling machen, dieses morgens abwaschen und sich danach rasieren.

Viel Feuchtigkeit

Ein anderer Grund, warum öfter Erdbeerhaut nach dem Rasieren entsteht, ist schlichtweg zu wenig oder die falsche Pflege danach. Man sollte die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen — am besten mit einem Feuchtigkeitsserum oder einer Creme mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Hyaluron, Glycerin, Urea oder Milchsäure.

Auf keinen Fall sollten nach der Rasur Produkte mit Duftstoffen oder ätherischen Ölen verwendet werden — diese können die Haut zusätzlich reizen und im schlimmsten Fall zu allergischen Reaktionen führen. Mehr dazu in unserem Artikel über Duftstoffe.

Erdbeerhaut lasern

Da Erdbeerhaut kein medizinisches, sondern viel mehr ein kosmetisches Problem ist, empfiehlt es sich zunächst andere Methoden auszuprobieren, bevor man eine Laserbehandlung in Betracht zieht. Eine mehrmalige Behandlung mit einem sogenannten Excimer-Laser kann jedoch Erfolge erzielen. Generell empfiehlt es sich bei Problemen mit Erdbeerhaut, die Haare mithilfe von IPL-Laser zu entfernen — denn wo nichts wächst, kann sich kein Follikel entzünden.

Tipps gegen Erdbeerbeine – so enthaarst Du Deine Beine

Die richtige Rasur ist die halbe Miete. Auf diese Dinge sollte man bei der Haarentfernung achten:

  • Scharfe Klinge: Den Rasierer regelmäßig wechseln und am besten nass rasieren. Ist die Haut zu trocken und wird durch das Rasieren gereizt, kann sie mit Rötungen, Reizungen und ggf. eingewachsenen Haaren reagieren.
  • Chemisches Peeling und Feuchtigkeitspflege: Regelmäßiges Peeling entfernt abgestorbene Hautschuppen und löst Verhornungen — so kann nichts mehr in die Haarfollikel eindringen. Nach der Rasur versorgt ein Serum oder eine Creme die Haut mit Feuchtigkeit.
  • Alternative Haarentfernung: Neben dem Rasieren gibt es noch zahlreiche andere Methoden wie Epilieren, Waxing oder Sugaring.
Bein wird rasiert

Erdbeerbeine loswerden mit unseren Tipps

Viele Menschen haben vor allem nach dem Rasieren mit Erdbeerhaut zu kämpfen. Um diese gekonnt vorzubeugen: Besonders chemische Peelings machen hier den Unterschied — durch sie können abgestorbene Hautschuppen nicht mehr in die Haarfollikel eindringen. Also: regelmäßig peelen und adieu Erdbeerbeine!

Häufige Fragen