Peelings
Erwecke Deine Haut zu neuem Leben: Befreie sie von Unreinheiten und enthülle einen strahlenden, verjüngten Teint.
6 ProdukteWas ist ein Peeling?
Ein Peeling wird auch als Schälkur bezeichnet und ist eine Behandlung der Haut, bei der abgestorbene Hautzellen entfernt werden und dadurch neue, strahlende Haut zum Vorschein kommt.
Bei einem Peeling denken viele aber an physikalische Peelings. Das sind Peelings mit kleinen Schleifpartikeln, beispielsweise aus Zucker- oder Meersalzkristallen, welche Deiner Haut schaden. Oft bestehen diese auch nur aus Mikroplastik, was wiederum schlecht für die Umwelt ist. Doch warum sind physikalische Peelings so schlecht und was ist dann ein gutes Gesichtspeeling?
Ein Peeling mit Schleifpartikeln peelt die Haut im Vergleich zu anderen Gesichtspeelings nicht nur schlechter, sondern kann ihr sogar Schaden zufügen. Denn die winzig kleinen Partikel haben, wenn es sich nicht um Mikroplastik handelt, sehr viele scharfe Kanten, weil es sich um ungeschliffene Kristalle handelt. Diese scharfen Partikel verletzen die Haut unkontrolliert und können winzige Schnitte verursachen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Die Folge ist, dass die oberste Hautschicht beschädigt wird und Keime leichter eindringen können. Das kann die Entstehung von unreiner Haut, Pickeln und Co. begünstigen. Bei regelmäßiger Verwendung führen sie auch zu stärkeren Verhornungen, weil sich die Haut gegen diese Belastung wehren will. Verhornungen sind aber genau, dass was man mit einem Gesichtspeeling entfernen will.
Definition
Was sind chemische Peelings?
Ein gutes Gesichtspeeling ist ein chemisches oder auch enzymatisches Peeling. Ein chemisches Peeling wirkt mittels Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) oder Beta-Hydroxysäure (BHA). AHAs sind Fruchtsäuren, bekannte Beispiele sind Milchsäure, Mandelsäure oder Gylkolsäure. BHA ist Salicylsäure. Neben AHAs und BHA gibt es außerdem noch PHAs, sogenannte Poly-Hydroxysäuren. Diese funktionieren ähnlich wie AHAs nur sind sie sehr viel schwächer in ihrer Wirkung, weil sie größere Moleküle haben und so ausschließlich auf der Oberfläche wirken können.
Das bedeutet chemische Peelings wirken mittels Säuren. Dadurch können sanft, aber effektiv abgestorbene Hautschüppchen entfernt und zahlreiche Hautprobleme wie Pigmentflecken, Pickelmale, Aknenarben oder Unreinheiten verbessert werden. Generell führt ein chemisches Peeling zur Verbesserung des oberflächlichen Hautbildes, doch je nach Säure ist die Wirkung ein bisschen unterschiedlich.
Funktionsweise
Was macht ein chemisches Peeling
Chemische Peelings werden unterschieden in AHA und BHA Peelings, denn sie haben verschiedene Wirkungen. Deshalb eignet sich je nach Hauttyp und Hautproblem entweder AHA oder BHA besser.
AHA-Peeling
Ein AHA Peeling entfernt abgestorbene Hautschuppen, ohne die Haut dabei mechanisch durch Schleifpartikel zu reizen. Es peelt zwar nur oberflächlich, doch kann es die Zellteilung im Inneren der Haut fördern. Dieser Anti-Aging-Effekt wird noch verstärkt, indem Fruchtsäuren die Kollagenproduktion der Haut anregen und ersten Anzeichen von Hautalterung vorbeugen können.
BHA-Peeling
Ein AHA Peeling entfernt abgestorbene Hautschuppen, ohne die Haut dabei mechanisch durch Schleifpartikel zu reizen. Es peelt zwar nur oberflächlich, doch kann es die Zellteilung im Inneren der Haut fördern. Dieser Anti-Aging-Effekt wird noch verstärkt, indem Fruchtsäuren die Kollagenproduktion der Haut anregen und ersten Anzeichen von Hautalterung vorbeugen können.
Das ist der Unterschied
Chemisches Peeling vs. Enzympeeling
Oft wird ein enzymatisches Peeling – in Abgrenzung zu mechanischen Peelings – einfach zu den chemischen Peelings gezählt. Das ist so aber nicht ganz korrekt, weil es mittels Enzymen wirkt, welche Proteine aufspalten und so unsere Hornschicht lockern.Chemische Peelings wirken dagegen mittels Säuren.
Enzympeeling
Mit einem Enzympeeling können abgestorbene Hautschüppchen gelockert und bei der nächsten Reinigung einfach entfernt werden. Ein enzymatisches Peeling ist sehr schonend und wirkt auf der Hautoberfläche. Genauso wie AHA ist es wasserlöslich und kann bei regelmäßiger Verwendung die Kollagenproduktion der Haut steigern.
Peelings
So funktioniert die Anwendung
Verwende das Gesichtspeeling 1 bis 2 Mal pro Woche abends nach der Reinigung. Eine tägliche Anwendung empfehlen wir nicht. Einordnung in unsere FACES OF FEY Routine: Unsere Peelings sind der zweite Schritt in der FACES OF FEY Routine. Vor dem Gesichtspeeling kommt die gründliche Reinigung.
Gesicht reinigen
Vor dem Auftragen des Peelings, sollte man sein Gesicht mit einem milden Reiniger oder Reinigungsprodukt waschen.
Peeling auftragen
Das Peeling auf das gereinigte Gesicht auftragen – dabei Mund- und Augenpartie aussparen – und 10 Minuten einwirken lassen.
Weitere Produkte und Sonnenschutz
Nach dem Ende der Einwirkzeit nicht abwaschen, sondern anschließend weitere Produkte auftragen. Bitte Peelings nur in Verbindung mit mindestens SPF 30 verwenden.
Der Unterschied
Chemisches Peeling zuhause oder beim Profi
Was früher nur dem Profi vorbehalten war, ändert sich jetzt: Chemische Peelings gelangen mehr und mehr ins heimische Badezimmer. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Behandlung beim Profi und chemischen Peelings für zuhause? Die Behandlungen unterscheiden sich nach der Wirkung, also wie tief das Peeling wirkt, nach der Häufigkeit und Art der Anwendung sowie nach den Risiken:
| Chemisches Peeling zuhause | Chemisches Peeling beim Profi | |
|---|---|---|
| Wirkung | Nur oberflächlich | Unterscheidung nach oberflächlich, mitteltief und tief |
| Häufigkeit | 1-2x pro Woche | ca. alle 4-6 Wochen |
| Art der Anwendung | Muss nicht abgewaschen werden | Wird nach Einwirkzeit sofort neutralisiert |
| Risiken | Bei richtiger Anwendung in der Regel keine | Bei tiefen Peelings: erhöhtes Infektionsrisiko, generell bei stärkeren Peelings erhöhtes Hautkrebsrisiko, wenn man sich nicht ausreichend vor UV-Strahlung schützt |
Bei chemischen Peelings beim Profi kommt es auch darauf an, wer dieses durchführt. Grundsätzlich kann man ein solches Peeling bei der Kosmetikerin oder dem Hautarzt / der Hautärztin durchführen lassen. In der Kosmetik werden chemische Peelings oft mit anderen professionellen Treatments verbunden wie zum Beispiel dem Hydrafacial (professionelle Gesichtsreinigung) oder Jetpeel (Anti-Aging-Behandlung). Generell ist ein chemisches Peeling in der Kosmetik sehr ähnlich zu einem chemischen Peeling für zuhause, denn es werden keine höheren Konzentrationen der Säuren verwendet.
Man kann ein chemisches Peeling aber auch in einer Hautarztpraxis durchführen lassen. Dann handelt es sich normalerweise um höhere Konzentrationenund um andere Säuren. Während Fruchtsäuren für ein oberflächliches Peeling sorgen, werden hier Trichloressigsäure (TCA) für einen mitteltiefen und Phenol für einen tiefen Peeling-Effekt benutzt.Bei diesen beiden Behandlungen gibt es ein entsprechend höheres Risiko für Nebenwirkungen, weshalb man sie tendenziell eher in den Wintermonaten machen sollte. So ist die Haut weniger UV-Strahlung ausgesetzt, denn chemische Peelings machen sie sonnenempfindlicher. Die Kosten von solchen Peelings sind abhängig davon, wo man hingeht, wie aufwändig die Behandlung ist und wie oft diese erfolgt.
Darauf solltest du achten
Gesichtspeeling selber machen? – Darum ist das keine gute Idee!
Ein Gesichtspeeling sollte man in der Regel nicht selber herstellen, weil ein Gesichtspeeling DIY meistens scharfkantige Schleifpartikel enthält, welche nicht gut für die Haut sind.
Kaffeesatz ist das einzige Hausmittel, welches wir für ein Gesichtspeeling zum selbst machen empfehlen würden. Kaffee fördert nämlich die Durchblutung und hat eine belebende Wirkung. Zudem ist ein Peeling mit Kaffeesatz schonend zur Haut. Ein solches Peeling kann man gut und gerne fürs Gesicht und den Körper verwenden. Trotzdem hat dieses Peeling nicht annähernd den Effekt wie ein chemisches oder enzymatisches Peeling.
Achtung: Von DIY Rezepten für chemische Peelings raten wir dringend ab, weil bei der Herstellung keine kontrollierten Bedingungen im Hinblick auf den pH-Wert und die Hygiene gegeben sind. Dadurch sind die Risiken viel höher, wodurch es unwirksam und um schlimmsten Fall sogar gefährlich für Deine Haut werden kann.
FAQ
Ein chemisches oder enzymatisches Peeling sollte manmaximal 3 Mal pro Wochemachen. Eine häufigere Anwendung empfehlen wir nicht, weil das den Säureschutzmantel der Haut zu stark schwächen kann, wodurch es zu Reizungen, Irritationen oder Rötungen kommen kann.
Es gibt kein spezielles Peeling für Männer. Viel mehr kommt es auf den jeweiligen Hauttyp und das Hautproblem an, welches man loswerden möchte.
Grundsätzlich kann man alle unsere Peelings auch für den Körper verwenden. Wir empfehlen sogar bei der Verwendung im Gesicht immer auch den Hals und gegebenenfalls das Dekolleté oder den Rücken mit zu peelen.
Da wir zwischen chemischen und enzymatischen Peelings unterscheiden, eignet sich ersteres unserer Meinung nach nicht für Hautkrankheiten wie Rosacea (Couperose) oder Neurodermitis. Viel besser eignet sich hier ein Enzympeeling, welches sanfter zur Haut ist.
Bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Vitamin A oder Antibiotika sowie in der Schwangerschaft oder bei Krankheiten sollte man eine Benutzung von chemischen Peelings immer mit einem Arzt oder einer Ärztin absprechen.














