Pickelmale

Hautzustände

Pickelmale - Einfach und schmerzfrei zuhause selbst entfernen

FACES OF FEY | 11.10.2023 | Lesezeit ca. 6 min

Das Wichtigste in Kürze:

Pickelmale und was man dagegen tun kann – Jeder leidet hin und wieder unter Pickeln. Manche öfter und andere weniger oft. Auch die Ausprägung wie viele Pickel auftreten ist sehr individuell. Ursächlich für die Pickelbildung sind in vielen Fällen Stress, Anspannung oder auch ein hormonelles Ungleichgewicht. Was alle Pickel jedoch gemeinsam haben: Wir freuen uns, wenn sie endlich wieder weg sind. Ärgerlich wird es allerdings, wenn die unliebsamen Pickel endlich verschwinden, dafür allerdings braune oder rote Pickelmale zurücklassen. Wir von FACES OF FEY haben eine Methode mit der Du Deine Pickelmale wirkungsvoll und schnell wieder los wirst.

Pickelmale - Einfach und schmerzfrei zuhause selbst entfernen

Pickelmale und was man dagegen tun kann – Jeder leidet hin und wieder unter Pickeln. Ärgerlich wird es, wenn die unliebsamen Pickel endlich verschwinden, dafür aber braune oder rote Pickelmale zurücklassen. Wir von FACES OF FEY haben eine Methode, mit der Du Deine Pickelmale wirkungsvoll und schnell wieder los wirst.

Pickelmale entfernen mit dem Dermaroller

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass Microneedling nicht bei noch aktiven oder entzündeten Pickeln eingesetzt werden sollte. Die Bakterien würden sich dadurch nur über die gesamte erkrankte Fläche verteilen, was zu noch schlimmeren Entzündungen führt. Ein Microneedling mit einem Dermaroller hingegen kann dazu beitragen, die Talgproduktion zu vermindern, Unreinheiten vorzubeugen und bei bestehenden Pickelmalen die Heilung zu beschleunigen.

Beim Microneedling werden mithilfe kleinster Nadeln Mikroverletzungen in die Haut gestochen, die die Bildung von neuem Bindegewebe und Kollagen anregen. Außerdem sorgt der Dermaroller für eine tiefere Penetration der verwendeten Wirkstoffe. Bei Pickelmalen empfehlen wir zum Microneedling Azelainsäure. Dieser Wirkstoff wirkt regulierend auf die Talgproduktion, hemmt die Melaninproduktion und beugt so der Entstehung neuer Pickelmale vor.

  • Nadellänge: Je nach Ausprägung 0,25 mm – 0,5 mm
  • Wirkstoff: Azelainsäure (Blemish Control Set)
  • Häufigkeit: 0,25 mm alle 2–4 Tage; 0,5 mm einmal pro Woche

Pickelmale Vorher-Nachher – Ergebnisse nach der Dermaroller Anwendung

Vorher Nachher Pickelmale
Nach 3,5 Wochen Behandlung von Unreinheiten & Pickelmalen mit dem Dermaroller 0,5mm
Vorher Nachher Pickelmale
Nach 2 Wochen Behandlung von Pickelmalen mit dem Dermaroller 0,5mm
Vorher Nachher Pickelmale
Nach 3 Wochen Behandlung von Unreinheiten und Pickelmalen mit dem Dermaroller 0,25mm

Was sind Pickelmale und wie entstehen sie?

Wie es der Name schon verrät, sind Pickelmale unschöne Rückstände von verheilten Pickeln. Nicht jeder Pickel hinterlässt ein Pickelmal. Ob es dazu kommt, entscheiden verschiedene Faktoren: Veranlagung, Quetschen von Pickeln mit schmutzigen Fingern, Sonneneinstrahlung oder eine starke Entzündung. Neben den roten und braunen Pickelmalen kann die Haut auch mit einer Pickelnarbe zurückbleiben — dabei sind die Kollagenfasern in Folge der Entzündung beschädigt. Mehr dazu erfährst Du unter Aknenarben.

Grundsätzlich stellen Pickelmale kein medizinisches Problem dar. Die dunklen Flecken verschwinden in der Regel nach Wochen oder Monaten — in schweren Fällen bleiben sie aber auch jahrelang.

Rote und braune Male – was ist der Unterschied?

Der Farbunterschied entsteht durch die stärkere Durchblutung der Haut bei frischen Pickelmalen, sodass diese eine rötliche Färbung aufweisen. Mit der Zeit färben sie sich braun, weil vermehrt Melanin in die Gefäße gelangt. Dunkel verfärbte Flecken treten außerdem häufiger bei Menschen mit dunklerer Haut auf, da diese ohnehin eine erhöhte Melaninproduktion haben.

Rote Pickelmale (PIE)

Rote Pickelmale — genauer gesagt Post-Inflammatory Erythema (PIE) — sind die Folge von Entzündungen. Die Haut reagiert mit dem natürlichen Heilungsprozess und transportiert vermehrt Blut in die betroffenen Areale. Die sichtbaren roten Flecken sind ausgedehnte Blutgefäße, die aufgrund von Kapillarreizungen entstehen. Sie können von hellrot bis lila verschiedene Farbschattierungen annehmen und treten vorrangig bei hellen Hauttypen auf. Bei fehlendem UV-Schutz können sie sich im Laufe des Heilungsprozesses in braune Male verwandeln.

Rote Pickelmale

Braune Pickelmale (PIH)

Braune Pickelmale — auch Post-Inflammatory Hyperpigmentation (PIH) — entstehen ebenfalls durch Entzündungen. Im Laufe des Heilungsprozesses kommt es zu einer erhöhten Melaninproduktion. Da Melanin die Haut bräunt, entstehen bei einer Überproduktion braune Flecken. PIHs entstehen häufig als Folge der roten Pickelmale. Da UV-Strahlung die Melaninproduktion ankurbelt, ist Sonnenschutz bei braunen Pickelmalen besonders wichtig.

Braune Pickelmale

Pickelmale entfernen – diese Möglichkeiten gibt es

Neben dem bereits erwähnten Microneedling gibt es verschiedene weitere Möglichkeiten, Pickelmale zu behandeln und ihre Heilung zu beschleunigen. Einige erfordern eine Behandlung vom Hautarzt und sind sehr kostspielig.

Chemische Peelings gegen dunkle Male

Oft empfohlen im Kampf gegen hartnäckige Pickelmale sind Alpha-Hydroxy-Säuren (AHA). Zu diesen Säuren gehören Glykolsäure und Milchsäure. Beide Säuren sind fähig, Hyperpigmentierungen durch verheilte Unreinheiten zu reduzieren — durch ihren peelenden Effekt, der neue und glatte Haut hervorbringt. Außerdem binden Alpha-Hydroxy-Säuren leicht Wasser und geben den Hautzellen wertvolle Feuchtigkeit zurück.

Wichtig bei chemischen Peelings ist, sich langsam heranzutasten: mit niedrigen Konzentrationen beginnen und nur einmal pro Woche peelen. Empfindliche Haut greift lieber zu sanfteren Säuren wie Milchsäure oder einem Enzympeeling. Sonnenschutz ist bei der Verwendung chemischer Peelings ein absolutes Muss.

Laser- und Lichttherapie

Bei der Laser- und Lichttherapie handelt es sich um eine der effektivsten Methoden, um störende Pickelmale zu entfernen. Diese Behandlung sollte ausschließlich von Hautärzten durchgeführt werden. In der Regel reicht eine einzige Behandlung nicht aus — meistens sind fünf bis sechs Anwendungen nötig. Die positive Wirkung tritt durch Fotothermolyse ein: Wellen und Impulse erwärmen Pigmentzellen und schädigen diese, woraufhin der Körper die Rückstände abbaut.

Der Nachteil: Laserbehandlungen sind im Vergleich zu anderen Methoden sehr teuer. Im seltenen Fall können durch die Anwendung sogar weitere Pickelmale entstehen.

IPL Laser Lichttherapie

Heilkreidemasken zur Aufhellung

Auch wenn es keinen wissenschaftlichen Nachweis für diese Wirkung gibt, berichten viele Anwender von den positiven Effekten der Heilkreide bei Pickelmalen. Da die pulverige Kreide leicht bleichend wirkt, wird der Hautton ebenmäßiger und Verfärbungen klingen schneller ab. Außerdem steckt eine solche Maske voller natürlicher Mineralien — sie wirkt reinigend, fördert die Durchblutung und pflegt die Haut.

Pickelmale aufhellen mit Hausmitteln?

Egal ob Knoblauch, Rotwein, Essig oder Zitronensaft — die Liste der bei Pickelmalen verwendeten Hausmittel nimmt kein Ende. Wissenschaftlich fehlt der Beweis, dass Hausmittel bei Hyperpigmentierungen helfen. Hautärzte raten von ihrer Verwendung ab. Viele der in Online-Foren angepriesenen Hausmittel sind reizend und können der Haut ernsthaften Schaden zufügen. Auch von Selbstexperimenten mit Bleichmitteln raten wir eindringlich ab — diese Chemikalien verschlimmern den Hautzustand oft.

Pickelmalen vorbeugen – was man selbst tun kann

Um Pickelmalen vorzubeugen, ist es sinnvoll, die Ursache zu vermeiden — nämlich die Pickel selbst. Eine gründliche Reinigung ist dabei die Basis. Schminke Dich jeden Abend gründlich ab und achte auf hochwertige, hautschonende Reinigungsprodukte für Deinen Hauttyp. Aggressive Tenside oder Seife solltest Du meiden, denn sie trocknen die Haut aus und sorgen für vermehrte Talgproduktion.

Ist der Pickel erst einmal da, hilft vor allem Sonnenschutz. UV-Strahlung kurbelt die Melaninproduktion an und verstärkt Pickelmale. Ohne LSF solltest Du möglichst nicht aus dem Haus — ganzjährig eine Tagescreme mit mindestens LSF 20, bei längerem Aufenthalt in der Sonne LSF 50.

Außerdem: Pickel nicht selbst ausdrücken oder ständig mit schmutzigen Fingern berühren. Zur Pflege bei Unreinheiten und zur Vorbeugung von Pickelmalen eignet sich außerdem Azelainsäure sehr gut — sie reguliert die Talgproduktion, hemmt die Melaninbildung und wirkt so der Entstehung neuer Pickelmale entgegen.

Häufige Fragen